Unsere Top 8 Sehenswürdigkeiten rund um San Pedro de Atacama

Mai 23, 2025 | Blog, Chile, Südamerika

San Pedro de Atacama ist das Tor zur trockensten Wüste der Welt und ist umgeben von den außergewöhnlichsten Landschaften der Erde mit einer atemberaubenden Vielfalt an Naturwundern. Ob weite Salzebenen, beeindruckende Vulkane, surreale Landschaften, brodelnde Geysire oder farbenfrohe Lagunen mit Flamingos – die Umgebung wird dich des Öfteren zum Staunen bringen und dir unvergessliche Erlebnisse bereiten. In diesem Beitrag zeigen wir dir die besten Highlights, die du rund um San Pedro de Atacama entdecken kannst und auf keinen Fall verpassen solltest.

Eine Vikunja-Herde

Wie komme ich zu den Sehenswürdigkeiten?

Es gibt grundlegend zwei Optionen, wie man am Besten zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten um San Pedro de Atacama gelangt:

Über Touranbieter

In San Pedro de Atacama gibt es unzählige Reisebüros, die verschiedene Touren zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten anbieten. Die meisten Agenturen befinden sich entlang der Hauptstraße Calle Caracoles und in den angrenzenden Straßen. Die Preise und Leistungen zwischen den einzelnen Anbietern können variieren – es lohnt sich also, verschiedene Angebote einzuholen. Viele Touren bieten auch günstigere Kombi-Pakete an, bei denen mehrere Spots an einem Tag angefahren werden. Wir empfehlen, die Touren vor Ort zu buchen, da hier die Preise günstiger sind als bei den Online-Plattformen wie TripAdvisor, GetYourGuide oder Viator. Das Angebot ist riesig und es kann meistens einen Tag im Voraus gebucht werden. Falls du jedoch mehr Planungssicherheit haben willst – das macht vor allem in der Hauptsaison und bei beliebten Touren Sinn – kannst du die Tour-Anbieter auch vorher per Whatsapp anschreiben.

Tour-Truck

Die Auswahl an folgenden Tour-Anbietern bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis an:

Mit dem Mietwagen bzw. einem eigenem Fahrzeug

Das beste Erlebnis, die Atacama-Wüste zu erkunden, bietet ein Fahrzeug. Sicherlich ist es nicht die günstigste Variante, jedoch bietet es am meisten Flexibilität und Unabhängigkeit. Es gibt nichts Schöneres, als einen Roadtrip durch die Weiten der Wüste und überall dort zu halten, wo es einem gefällt. Die Strecken rund um San Pedro zu den Highlights waren auch in den meisten Fällen gut befahrbar und wir haben kein Allradfahrzeug benötigt. 

Ein Roadtrip durch die Atacama-Wüste

Wir haben unseren Mietwagen über Check24 reserviert und direkt am Flughafen von Calama abgeholt. Hier gibt es das beste Angebot und die Preise sind am günstigsten. Wenn man noch jemanden findet, mit dem man sich den Wagen teilt, kann man auch einiges sparen. Pro Tag haben wir für einen neuen Kleinwagen 40€ bezahlt und die Abwicklung war super entspannt. Bisher haben wir in Chile nur positive Erfahrungen mit den Mietwagenverleihern gesammelt.

Alternativ: Mit dem Fahrrad

Ein Fahrrad mieten und los gehts

Einige Ausflugsziele wie das Valle de Martes oder die Lagunen Cejar und Piedra können auch bequem mit dem Fahrrad erreicht werden. In San Pedro de Atacama gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Fahrräder zu mieten, um die beeindruckende Wüstenlandschaft auf eigene Faust zu erkunden. Viele Verleiher befinden sich entlang der Hauptstraße Calle Caracoles, und auch zahlreiche Hostels bieten diesen Service an. Wir haben unsere Fahrräder bei Ciclo Aventura Atacama ausgeliehen und waren sowohl vom Service, der Qualität und dem Preis überzeugt. Eine Weste und einen Helm tragen ist Pflicht – gibt es aber mit dazu.

1. Landschaften wie von einem anderen Stern – Valle de la Luna

Valle de la Luna, zu Deutsch Mond-Tal, ist einer der bekanntesten Orte in der Atacama-Wüste und befindet sich mit einer 10-minütigen Autofahrt ganz in der Nähe von San Pedro.

Salz, Sanddünen und Felsformationen im Valle de la Luna

Diese mondähnliche Landschaft zeichnet sich durch dramatische Felsformationen, Salzebenen und Sanddünen aus, die durch Jahrhunderte von Wind und Erosion geformt wurden. Auch die Aussicht über die weiten Ebenen mit Blick auf die umliegende Vulkanlandschaft ist einmalig. Besonders beliebt sind die spektakulären Sonnenuntergänge, die das Tal in rosa, violette und goldene Farbtöne tauchen.

Wanderung in einer Mondlandschaft

Man fährt im Mondtal verschiedene Stationen an und hat einige spektakuläre Wanderungen durch die einmalige Landschaft. Zu den Stoßzeiten vormittags und vor allem nachmittags kann es mitunter sehr voll werden, da hier auch viele Touren hinführen.

Ein Fun Fact: Aufgrund der Ähnlichkeit mit der Mondoberfläche hat die NASA das Mond-Tal genutzt, um Instrumente für Mars-Missionen zu testen.

Öffnungszeiten

Mo. – So. 9.00 – 16.00/ 17.00 Uhr (variiert je nach Jahreszeit, also vor dem Besuch nochmal nachschauen).

Bis 17 Uhr war bei uns Einlass und wir durften dann bis 19.30 Uhr im Gelände bleiben.

Tickets

Die Tickets besser vor Ort am Automaten kaufen (per Kartenzahlung), da diese dort günstiger sind als online.

Das Ticket kostet 10.400 CLP pro Person, das sind umgerechnet etwa 10€ (2025). Mit dem selben Ticket hat man dann noch Einlass zum beliebten Sunset-Point Mirador de Kari, von wo aus man einen spektakulären Ausblick über das Tal und die umliegende Landschaft hat. Hier bitte auch die aktuellen Öffnungszeiten beachten. Es kann sehr voll werden, da viele Tourbusse den Viewpoint zum Sonnenuntergang ansteuern.

Tipp: Ein alternativer Sunset-Point ist der Mirador Likan-Antay, der kostenlos ist und sich unweit vom beliebten Mirador de Kari befindet. Hier ist definitiv weniger los und die Aussicht ist mindestens genauso schön.

Sonnenuntergang in der Atacama-Wüste

2. Sandboarden im Valle de Martes

Das Valle de Martes, das Mars-Tal, welches oft auch als „Tal des Todes“ (Valle de la Muerte, Death-Valley) bezeichnet wird, erhielt seinen Namen aufgrund seiner auffälligen Ähnlichkeit mit der Oberfläche des Roten Planeten. Neben den rötlichen Farbtönen und zerklüfteten Felsformationen gibt es auch weitläufige Sanddünen, die bei Sandboardern beliebt sind. In San Pedro kann man die Boards dafür ausleihen. Es gibt auch einen Aussichtspunkt sowie einen kleinen Wanderweg, der dich nach oben auf die Sanddünen bringt, wo man auch die schöne Aussicht genießen kann. Viele sind mit dem Fahrrad von San Pedro ins Mars-Tal gefahren, da es gerade mal drei Kilometer vom Ort San Pedro entfernt liegt.

Aus der Sanddüne

Das Mond-Tal und das Mars-Tal ähneln sich landschaftlich in gewissen Aspekten. Müsste man sich für einen von beiden entscheiden, würden wir einen Besuch des Mond-Tals empfehlen, da hier die Umgebung und die Wanderwege spektakulärer sind.

Aussichtspunkt im Marstal

Öffnungszeiten

Mo. – So. 8.30 – 19.00 Uhr

Tickets

Das Ticket kostet 6.000 CLP pro Person, was umgerechnet 6€ entspricht (2025).

Im Eintritt ist ebenfalls der Zutritt zu einem Sunset-Point enthalten.

3. Das Regenbogen-Tal – Valle del Arcoiris

Leider konnten wir das Regenbogen-Tal mit seinen auffälligen Rot-, Grün-, Gelb- und Weißtönen (aufgrund von Mineralablagerungen und deren Oxidation) und den beeindruckenden Felsformationen nicht anschauen. Aufgrund von Regen waren die Zufahrtsstraßen gesperrt. Leider erfährt man das erst vor Ort, nachdem wir die 90 Kilometer (pro Strecke) hingefahren sind. Aber die Landschaft abseits der Hauptstraße war spektakulär und hat uns dafür entschädigt.

Vikunjas auf dem Weg zum Regenbogental

Öffnungszeiten

Mo. – So. 8.30 – 18.00 Uhr

Tickets

Das Ticket kostet 5.000 CLP pro Person, das sind umgerechnet 5€ (2025).

Mit im Ticketpreis inbegriffen ist der Besuch der Petroglifos Yerbas Buenas – alte Felszeichnungen der Inkas.

Tipp: Die offizielle Zufahrtsstraße führt einige Male durch einen Fluss, was für Mietwagen und normale Fahrzeuge je nach Wasserstand schwierig werden kann. Dafür gibt es eine alternative Straß über die Berge.

4. Bei einer Astrotour einer der klarsten Sternenhimmel erkunden 

Wer in San Pedro de Atacama ist, sollte sich auf keinen Fall die Möglichkeit entgehen lassen, an einer Astro-Tour teilzunehmen. Denn hier sind die Bedingungen fürs Sternegucken aufgrund der Höhe und der geringen Luftfeuchtigkeit sowie Lichtverschmutzung besonders gut. Die Milchstraße lässt sich mit bloßem Auge wunderbar betrachten. Rund um San Pedro de Atacama befinden sich deshalb mehrere renommierte Observatorien, die faszinierende Einblicke in das Universum bieten. Das bekannteste ist ALMA, ein internationales Gemeinschaftsprojekt von Europa, Nordamerika und Ostasien in Zusammenarbeit mit Chile.

Astrotour in der Atacama-Wüste

Es gibt mehrere Touranbieter, die Touristen die Möglichkeit bieten, den Sternenhimmel durch ein Teleskop zu betrachten. Alternativ kannst du auch in San Pedro ein Teleskop mieten. Ein Besuch sollte gut geplant sein, da aufgrund des Mondes und der Sichtverhältnisse nicht jeden Tag Touren angeboten werden. Deshalb informiere dich rechtzeitig und buche eine Tour ein wenig im Voraus, da die limitierten Plätze begehrt sind.

Unsere Touranbieter-Empfehlungen

Unserer Touranbieter war Atacama Stargazing. Wir haben an einer klassischen Tour teilgenommen und können diese uneingeschränkt weiter empfehlen. Es gibt verschiedene Zeiten, die man wählen kann. Die Tour beinhaltet den Transport, einen englischsprachigen Guide, der einen kurzen interessanten Vortrag hält, die Benutzung von Teleskopen, Snacks und Getränke sowie Astrofotografie. Die Preise variieren je nach Anbieter und ausgewählter Tour stark. Wir haben für etwa zwei Stunden 38 USD p.P. bezahlt.

Andere beliebte Astrotour-Anbieter, auf die wir während unsere Recherche gestoßen sind:

5. Tagesausflug zu den höchstgelegenen Geysirfeldes El Tatio

Wer San Pedro de Atacama besucht, sollte sich ein ganz besonderes Naturschauspiel nicht entgehen lassen: die Geysire von El Tatio. Sie liegen auf etwa 4.300 Metern Höhe im chilenischen Altiplano und zählen zu den höchstgelegenen sowie drittgrößten Geysirfeldern der Welt.

Schnee und Minusgrade beim El Tatio Geysir

Ein Ausflug zu den Geysiren empfiehlt sich früh morgens, denn das Spektakel entfaltet sich kurz nach Sonnenaufgang. In der klirrenden Kälte der Morgendämmerung – oft mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt – ist die Aktivität der dampfenden Fontänen am höchsten. Über 80 aktive Geysire und heiße Quellen sprudeln, zischen und blubbern in der kargen Vulkanlandschaft. Das Zusammenspiel aus Nebelschwaden, Sonnenstrahlen und surrealer Geräuschkulisse ist einfach unvergesslich.

Wildlife in der Wüste – ein Viscacha

Tipps für den Besuch

  • Einen Besuch in den frühen Morgenstunden einplanen: Start in San Pedro de Atacama gegen 4.30 Uhr – Ankunft kurz nach 6 Uhr
  • Die Geysire befinden sich etwa 90km nördlich von San Pedro und die Fahrt dauert etwa 1,5 Stunden.
  • Die Straßenverhältnisse (großteils unbefestigt) können je nach Witterungsbedingungen herausfordernd sein, weshalb ein Fahrzeug mit Allradantrieb von Vorteil sein kann. Wir haben es jedoch auch mit unserem Mietwagen ohne größere Probleme dorthin geschafft.
  • Die natürlichen Thermalquellen sind leider vorübergehend geschlossen.
  • Generell vor dem Besuch auf der offiziellen Webseite informieren, wie die aktuelle Lage ist. Als wir hoch gefahren sind, war aufgrund von Schneefall und vereisten Straßen der Zugang zu den Geysirfeldern gesperrt.
  • Warm einpacken aufgrund von eisigen Temperaturen am Morgen.
  • Achtung Höhenkrankheit! Vor dem Besuch ein paar Tage in San Pedro zur Akklimatisierung aufhalten.
  • Viel trinken (Höhe!) und Snacks einpacken.

Öffnungszeiten

Mo. – So. 6.00 – 16.30 Uhr

Tickets

Die Tickets können direkt am Eingang am Automaten per Karte gekauft werden.

Das Ticket kostet 15.000 CLP pro Person, was etwa 15€ sind (2025).

Highlights auf dem Rückweg

Auf dem Rückweg kommt man dann noch an einigen landschaftlichen Highlights vorbei, die man vorher bei der Anreise in der Dunkelheit gar nicht gesehen hat:

Wunderschöne Kirche von Machuca

  • eine einzigartige Vulkan- und Wüstenlandschaft mit interessanten Felsformationen und schneebedeckten Gipfeln
  • der kleine Ort Machuca mit der wunderschönen Dorfkirche und den Lamas
  • Vado Rio Putana und Laguna Flamingos, beides wunderschöne, kostenlose Lagunen, an denen man Flamingos, andere Wasservögel sowie Vikunjas beobachten kann
  • Riesige Kakteen im Valle de los Cactus bei Guatin
  • Ein spektakulärer Canyon bei Guatin mit einem Wanderweg und Thermalquellen
  • Einige Aussichtspunkte mit toller Aussicht über die Wüstenlandschaft

Flamingos am Straßenrand

6. Baden in heißen Thermalquellen im Guatin Canyon

Wer in der Nähe von San Pedro de Atacama nach einer natürlichen Oase sucht, wird im Canyon von Guatín fündig. Während die bekannten Termas de Puritama oft gut besucht und kostenpflichtig sind (35€ pro Person), gibt es für aufmerksame Wanderer eine besondere Alternative: kostenlose, wilde Thermalquellen, eingebettet in einer traumhaften Schluchten-Landschaft mit Kakteen!

Riesenkakteen im Guatin Canyon

Der Einstieg zur Wanderung in den Canyon beginnt am Parkplatz Puri libre nahe Guatín – etwa 30 Autominuten von San Pedro entfernt. Über eine kleine Brücke gelangt man auf die andere Seite des Flusses, biegt links ab und läuft dann einen schmalen Pfad flussaufwärts durch den Canyon. Nach rund 15 Minuten Fußmarsch, je nach Tempo, erreicht man die ersten kleinen, natürlichen Becken. Wir sind etwa 30 Minuten weiter gelaufen und hatten eine wunderbare Einstiegsstelle ganz für uns allein. Lediglich die Libellen haben uns Gesellschaft geleistet. Das Wasser ist eher angenehm warm und nicht heiß, wie bei den Puritama Quellen. Das hat uns aber nicht gestört, weil es zu unserer Zeit eh heiß war.

Warme Thermalquellen im Guatin Canyon

Öffnungszeiten

rund um die Uhr geöffnet

Tickets

Der Eintritt ist kostenlos

7. Fahrradausflug zu den Lagunen Cejar und Piedra mit Floatingerlebnis 

Ein ganz besonderes Abenteuer war für uns ein Fahrradausflug zu den Lagunen Cejar und Piedra. Die beiden Salzlagunen liegen etwa 20 km südlich von San Pedro, mitten in der flirrenden Weite der Salzwüste – perfekt für eine kleine Tagestour auf dem Rad! Die Fahrt führt dich vorbei an karger Wüstenlandschaft sowie kleinen Salzkrustenfeldern und ist bereits ein Erlebnis für sich.

Mit dem Fahrrad durch die Wüste

Das Besondere an den Lagunen ist ihr hoher Salzgehalt. Baden darf man nur in der Laguna Piedra, wofür man ungefähr eine halbe Stunde Zeit hat. Und das lohnt sich: Floating wie im Toten Meer! Du wirst förmlich vom Wasser getragen und kannst völlig mühelos auf der Oberfläche schweben – ein einmaliges Gefühl inmitten dieser surrealen Landschaft. Mit etwas Glück kannst du sogar Flamingos sehen.

Tipps für den Besuch

  • Die Tickets müssen unbedingt im Voraus über die Webseite gebucht werden. 
  • Es gibt Timeslots, um die Besucherzahl gering zu halten, zum Schutz des Ökosystems. Wir empfehlen ungefähr eine Viertelstunde vorher am Eingang zu sein, da die Tickets noch validiert werden und man eine kurze Einweisung erhält. Danach hat man 1 Stunde Zeit für den Besuch.
  • Schwimmkleidung und ein Handtuch solltest du unbedingt dabei haben, am Besten auch schon unter deiner Kleidung. Es gibt eine Dusche, um hinterher das Salz herunterzuspülen, sowie Umkleidekabinen und Sanitäranlagen.
  • Am besten startest du am Vormittag, wenn es noch nicht zu heiß ist, und bringst ausreichend Wasser, Sonnenschutz und Snacks mit – unterwegs gibt es keine Versorgungsmöglichkeiten.
  • Wir haben den Timeslot von 10 bis 11 Uhr gewählt und fanden die Zeit prima. Gestartet sind wir etwa um 8 Uhr in San Pedro. Mit kurzen Fotostopps sind wir gegen 9.45 Uhr angekommen.
  • Wir empfehlen, die Fahrräder schon am Abend vorher auszuleihen, um pünktlich zu starten, da die Büros meistens erst ab 8 Uhr öffnen.

Floating wie im Toten Meer

Öffnungszeiten

  • Von 9.00 bis 13.00 Uhr für Selbstfahrer
  • Von 14.00 bis 18.00 Uhr sind die Lagune nur für geführte Touren geöffnet

Tickets

Die Tickets müssen im Voraus über die Webseite gebucht werden und werden dann am Eingang validiert.

Das Ticket kostet 15.000 CLP pro Person, was etwa 15€ sind (2025) und ist für 1 Stunde Besuchszeit gültig .

8. Tagesausflug zu den Lagunen Miscanti & Miñiques sowie Piedras Rojas & Tuyajto

Der Weg zu den Piedras Rojas

Ein weiterer lohnenswerter Tagesausflug führte uns ins Altiplano, zu den Lagunen Miscanti und Miñiques sowie Piedras Rojas und Tuyajto. Die letzten beiden Lagunen befinden sich bis 170km entfernt von San Padro nahe der argentinischen Grenze.

Die Piedras Rojas

Ein echter Wow-Moment sind die Piedras Rojas (übersetzt: Rote Steine), die mit ihrer surrealen Farbpalette beeindrucken. Die rot schimmernden Gesteinsformationen bilden einen starken Kontrast zum türkisfarbenen Wasser der angrenzenden Laguna Salar de Aguas Calientes und den weiß schimmernden Salzkrusten. Etwas abgelegen befindet sich weiter südlich der nicht so bekannte Tuyajto-See – ein Ort der Ruhe, da er von den meisten Touristen ausgelassen wird. Er beeindruckt durch die fast mondähnliche Umgebung und unberührte Natur.

Die Laguna Miscanti

In einigen Kilometern Entfernung geht es auf staubigen Schotterpisten weiter hoch auf über 4.000 Metern Höhe zu den Lagunen Miscanti und Miñiques, die eingerahmt zwischen den gleichnamigen 5000er Vulkangipfeln liegen. Ihre Farben variieren je nach Tageszeit und Licht – von tiefem Blau bis zu sanften Grüntönen. Die Lagunen befinden sich in einem Naturschutzgebiet, das Teil des Reserva Nacional Los Flamencos ist. Mit etwas Glück kann man hier Flamingos und Vikunja-Herden sehen. Die Luft hier oben ist dünn und die Sonneneinstrahlung intensiv.

Tipps für den Besuch

  • Die Tickets müssen unbedingt vorab über die Webseite gebucht werden! Es gibt auch hier Timeslots für den Besuch sowie eine festgelegte Reihenfolge für die einzelnen Lagunen, wenn man alle besuchen möchte.
  • Wichtig ist zu beachten, dass man sich eine Stunde vor dem Besuch der Lagunen in dem kleinen Ort Socaire (liegt auf dem Weg) die Buchung bestätigen lassen muss. Das Kontrollzentrum in Socaire öffnet um 7.30 Uhr.
  • In dem Ort gibt es die letzte Versorgungsstation
  • Achtung vor Höhenkrankheit auf über 4.000 Metern Höhe.
  • Warm anziehen, da es in den Morgenstunden sehr kalt sein kann und meist ein eisiger Wind weht.

Öffnungszeiten

Mo. – So. 8.00 – 18.00 Uhr

Tickets

Das Ticket kostet 15.000 CLP pro Person für alle Lagunen, was etwa 15€ sind (2025).

Für die Lagunen Misquanti & Miñiques sowie Piedras Rojas bezahlt man jeweils 10.000 CLP, 10€ pro Person (2025).

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