10 Dinge, die du unbedingt in Bangkok erlebt haben musst!

Nov. 10, 2023 | Blog, Thailand

Bangkok ist eine pulsierende Metropole an der Mündung des Chao Phraya Flusses in den Golf von Thailand. Im ersten Moment scheint Bangkok mit seinen mehr als 10 Millionen Einwohnern schier überwältigend zu sein. Es ist reich an kunstvollen Heiligtümern, traditionellen Märkten und riesigen Wolkenkratzern. Die Stadt, die niemals schläft, ist unglaublich gegensätzlich und spannend wie kaum eine andere.

Unterwegs in den Straßen von Bangkok

Um einen guten Eindruck von der Vielfalt und dem Charme von Bangkok zu bekommen, sollte man unbedingt ein paar Tage für den Citytrip einplanen und sich darauf einlassen. Wir verzichteten bewusst darauf, eine Sehenswürdigkeit nach der anderen abzuklappern. Daher ließen wir auch den berühmten Großen Palast aus. Zudem herrschte zu der Zeit aufgrund des einjährigen Todestages des vergötterten Königs Bhumibol Adulyadej, der 70 Jahre zuvor das Land regiert hatte, ein Ausnahmezustand. Stattdessen kamen wir erst einmal an, ließen uns zeitweise treiben und die zahlreichen Eindrücke auf uns wirken.

1. Party machen auf der Khao San Road

Wer in Bangkok ist, landet früher oder später meistens auf der berühmten Khao San Road im Stadtteil Banglamphu nahe der Altstadt. Seit Mitte der 80iger hat sich „die Straße des geschliffenen Reises“, wie sie wortwörtlich heißt, zu einem Hotspot für Backpacker und Aussteiger entwickelt. Nur ist sie heute kaum noch als solche wieder zu erkennen. Seit damals unterliegt die Kho San Road einem ständigem Wandel und hat mit dem rapide ansteigendem Tourismus ihre einstige Backpackerromantik verloren. Auch der Film „The Beach“ hat sein übriges dazu beigetragen.

Tagsüber auf der Khao San Road

Heutzutage ist die Straße zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die Reisende aus allen möglichen Ländern anlockt, so wie auch uns. Gefühlt ist hier rund um die Uhr was los und die Geschäfte, Reiseagenturen, Massagestudios, Bars, Restaurants, Garküchen und Tattooläden haben lange geöffnet. Das Angebot hat sich über die Khao San Road hinaus ausgebreitet und im kompletten Stadtteil ist viel los. Wer es etwas ruhiger mag, der findet in der Rambuttri Road eine angenehmere Atmosphäre.

Unsere ersten Kokosnüsse

Allabendlich verwandelt sich dann die Khao San Road in eine Partymeile und es wird friedlich zusammen gefeiert. Nirgendwo sonst auf unserer Reise sind wir so einfach in Kontakt mit so vielen Menschen gekommen wir hier. Eine Kneipe an der anderen verkauft günstig eimerweise Alkohol und man versucht sich gegenseitig mit lauter Musik zu überschallen.

Beim fröhlichen „Bucket-Saufen“

Wir stiegen in einer Bar ab, wo wir das erste mal seit unserer Reise das Nachtleben auskosteten – denn der große Bruder gab sogleich mehrere Runden aus. Nebenbei kommen immer wieder Verkäuferinnen an die Tische, die neben lustigen Hüten und Armbändern auch Vogelspinnen sowie Skorpione zum Snacken anboten. Wir tanzten und lachten unbeschwert zu den wummernden Bässen und schlossen neue kurzweilige Bekanntschaften. Es war eine verrückte und einmalige Nacht, die uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird und einen vielversprechenden Einstieg für die bevorstehende Zeit gegeben hat.

Typische Snacks für Touristen

2. Traditionelle Muay Thai Kämpfe anschauen

Spontan entschieden wir eines Abends ins Rajadamnern Stadion zu gehen und uns waschechte Muay Thai Kämpfe (Thaiboxen) anzuschauen – den Nationalsport in Thailand. Das Stadion befindet sich im alten Stadtkern Bangkoks und es handelt sich um das älteste Muay-Thai-Stadion der Stadt. Die zentrale Lage, die besondere Atmosphäre, die langjährige Geschichte und die erstklassigen Kämpfe machen das Stadion zu einem der besten in Thailand.

Vor dem Rajadamnern Stadium

Das neue Lumpini Stadion, das sich etwas außerhalb vom Zentrum befindet, ist eine weitere Arena für modernes Thaiboxen in Bangkok. Mit Preisen ab 1.000 bis 2.000 Baht pro Person, handelt es sich um ein recht teures Erlebnis. Für uns hat sich der Abend mehr als gelohnt, da wir ein Stück weit Kultur und Tradition des Landes kennen lernen durften und gut unterhalten wurden. Es war für uns ein absolutes Highlight, was man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man mal in Bangkok ist.

Ein Tipp für Sparfüchse ist das TV Station – Channel 7 Stadion, wo jeden Sonntag von 12.45 – 14.45 Uhr Muay-Thai-Kämpfe abgehalten und live ins thailändische Fernsehen übertragen werden. Das Stadion befindet sich sehr zentral in der Nähe der Haltestelle Mo Chit (Skytrain) bzw. Chatuchak Park (Metro). Das Tolle ist, das der Eintritt komplett frei ist! Es lohnt sich rechtzeitig vor Beginn zu kommen, um sich einen guten Platz zu sichern, da das Stadion schnell sehr voll wird. Achtung: Dress code beachten! Der sieht vor, dass man lange Hosen, langärmelige Shirts/ Hemden und geschlossene Schuhe trägt.

Das Stadion füllte sich mit der Zeit und die Stimmung stieg und war recht angeheizt. Uns wurde über mehrere Stunden gute Unterhaltung geboten und wir bekamen viele Kämpfe zu sehen. Die Thais schließen gerne Wetten ab und feuerten lautstark ihre Stars an. Einen K.O.-Sieg gab es für uns auch zu sehen und gelegentlich ging es ganz schön zur Sache, sodass gelegentlich Blut floss.

Muay Thai – Thailands Nationalsport

In der Pause

Eine besondere Stimmung im Stadion entstand durch die rhythmische Musik namens Sarama, welche die Kämpfe begleitete, sowie durch den traditionellen Schmuck und die rituellen Tänze der Kämpfer.

Kämpfer mit traditionellem Kopfschmuck

Da wir nur unsere kurzen Sachen an hatten, begannen wir ganz schön auszukühlen. Die Klimaanlage leistete mal wieder volle Arbeit und im Stadion herrschten eisige Temperaturen, sodass es mit der Zeit ungemütlich wurde. Also lieber eine Jacke einpacken.

3. In einer Roof Top Bar die Aussicht genießen

Bangkok ist bekannt für seine Roof Top Bars in schwindelerregender Höhe mit spektakulären Aussichten über die Metropole. Erst von weit oben kannst du dir ein Bild von den Dimensionen der Megacity machen. Wir haben uns für den Baiyoke Tower 2 entschieden, dem mit 304m Höhe derzeit dritthöchsten Gebäude von Thailand. Als wir 2017 dort oben waren, war es noch das zweithöchste und in seinem Jahr der Fertigstellung 1997 sogar das höchste. Der Eintritt von 400 Baht p.P. (ca. 10€) strapazierte unser Budget für diesen Tag ganz schön, war aber definitiv jeden Cent wert.

Mit dem gläsernen Fahrstuhl geht es von Etage 0 hoch in den 77. Stock. Hier gibt es die erste Aussichtsplattform hinter großen Panoramafenstern. Im Stockwerk 83 befindet sich die Roof Top Bar. Mit im Eintrittspreis inbegriffen gab es zudem für jeden noch einen leckeren Cocktail bei einem gigantischen Ausblick über die Skyline von Bangkok bei Nacht. Die Bar hat täglich abends von 17 bis 22 Uhr geöffnet. In der 85. Etage, das letzte Stockwerk über der Bar, befindet sich das eigentliche Highlight: Eine offene Plattform, die sich langsam um 360° dreht.

Blick auf Bangkok bei Nacht

Eine weitere, weltbekannte Sky Bar, die seit dem Film „Hangover 2“ einen regelrechten Run erfahren hat, ist die Lebua Sky Bar. Die goldene Kuppel auf dem Dach des Lebua State Towers bietet im 64. Stock zudem das mediterrane Restaurant Sirocco. Hier erhält man bei einer spektakulären Aussicht Speisen und Getränke zu horrenden Preisen (ab 1000 Baht geht es los). Dafür ist die Aussicht für umsonst.

Das King Power Mahanakhon Gebäude ist mit seinen 314m Höhe derzeit Thailands höchstes Gebäude. Es gibt eine Mahanakhon SkyBar, einen fänomenalen 360-Grad-Rundumblick und einen „Skywalk“ – eine gläseren Platte, über die die Besucher laufen können. Für das Erlebnis und die Aussicht zahlt man einen Eintritt. Je nach Tageszeit geht der Preis für ein Ticket pro Erwachsener ab 880 Baht (2023) los. Die Tickets können vorher online über die Webseite gebucht werden, wo auch deren Verfügbarkeit ersichtlich ist.

Des weiteren gibt es noch eine Vielzahl an Sky Bars mit freiem Eintritt, die meistens auf dem Rooftop eines Hotels gelegen sind:

 

  • Above Eleven (Fraser Suites Hotel, Sukhumvit)
  • Aka Aza Bar (Amara Bangkok Hotel)
  • Blue Sky Bar (Centara Grand Hotel)
  • CHAR Rooftop Bar (Indigo Hotel)
  • 1826 Mixology & Rooftop Bar (Rembrandt Hotel)
  • Sky on 20 (Novotel, Sukhumvit)

Das Preisniveau in den Restaurants und Bars ist prinzipiell gehoben, da man natürlich für die Aussicht und das Erlebnis mitbezahlt. Meistens, vor allem bei den Topadressen, empfiehlt sich vorab einen Tisch zu reservieren. Und vorab sollte nochmal der Dresscode gecheckt werden, damit man nicht abgewiesen wird. Prinzipiell sind in den meisten Fällen Flip Flops und Sandalen für Männer ein No-Go sowie ärmellose Shirts.

4. Einen der zahlreichen Nachtmärkte besuchen

Thailand und vor allem Bangkok ist bekannt für seine Nachtmärkte, weshalb ein Besuch dieser auf keinen Fall fehlen darf! Die Märkte sind zum einen sozialer Treffpunkt der Locals und zum anderen fixer Bestandteil der thailändischen Kultur. Streetfood und Garküchen, Hipster- und Vintagemärkte, Kleidung, Souvenirs, Antiquitäten und vieles mehr findet man auf den über 40 Nachtmärkten der Hauptstadt. Die Auswahl ist auf jeden Fall riesig und man sollte etwas Zeit mitbringen für einen Besuch der Märkte.

Auf dem Chatuchak Weekend Market

Der Chatuchak Weekend Market ist wohl einer der bekanntesten und größten Märkte von Bangkok. Der weitläufige Markt zählt zu den Top-Sehenswürdigkeiten von Bangkok und ist ein wahres Shoppingparadies mit einem sehr vielfältigem Angebot. Hier kann man den ganzen Tag verbringen und hat bei weitem noch nicht alles gesehen. Dabei ist es nahezu unmöglich, die Orientierung zu bewahren. Da der Markt sich über die Jahre immer mehr auf Touristen spezialisiert hat, sind die Preise auch deutlich angestiegen. Es lohnt sich zu verhandeln!

Essensstände auf dem Chatuchak Markt

Der Chatuchak Weekend Market öffnet jeden Samstag und Sonntag von 9 bis 18 Uhr und am Freitag findet immer ein Nachtmarkt von 18 bis 0 Uhr statt. Man gelangt entweder bequem mit der Skytrain Haltestelle Mo Chit oder mit der Metro Haltestelle Chatuchak Park hin.

Beliebter Kokosnuss-Eisstand

Aber auch kleinere unbekanntere Märkte sind definitiv einen Besuch wert. Wir haben nach einem Besuch des Baiyoke Towers 2 den nahegelegenen Pratunam Night Market einen Besuch abgestattet, der uns auch sehr gut gefallen hat. Hier ging es weniger touristischer zu, die Verkäufer waren nicht so aufdringlich wie anders wo, sodass wir in Ruhe schauen konnten, die Preise waren auch vollkommen OK und es herrschte eine allgemein authentische Atmosphäre.

Pratunam Nightmarket von oben

Weitere beliebte Nachtmärkte in Bangkok sind:

 

  • Asiatique the Riverfront
  • Khao San Road
  • Chinatown (Yaowarat Road)
  • Chang Chui Plane Market
  • Patpong Nachtmarkt
  • The One Ratchada (Train Night Market Ratchada)

5. Sich durch Bangkoks Streetfood schlemmen

Vorab sei gesagt, dass man das Streetfood in Bangkok unbedingt probiert haben muss – denn es ist legendär! Wer darauf verzichtet, der hat echt was verpasst, da es ein wesentlicher Bestandteil der thailändischen Kultur ist.

Streetfood To-Go

Wer Bedenken wegen der Hygiene hat, sollte darauf achten, an welchen Ständen besonders hoher Betrieb herrscht und vorwiegend Einheimische essen. Denn an diesen muss die Qualität stimmen, da hier die Stammgäste einkaufen. Somit kann man davon ausgehen, dass die zubereiteten Speisen immer frisch sind. Generell sind in Bangkok die Hygienestandards an den Ständen recht hoch und meistens besser als in den Touristenrestaurants. Denn ein unhygienischer Stand überlebt in Bangkok nicht lange. Und wer einen empfindliche Magen sollte, sollte auf Reisen in entsprechenden Ländern generell nach dem Motto: „Boil it, cook it, peel it or forget it!“ – Koch es, brat es, schäl es oder vergiss es! essen.

Typische kleine Garküche

Bangkok ist voll mit Garküchen und Streetfoodmärkten. Überall duftet es nach Frittiertem, exotischen Gewürzen und süßen Leckereien. Fast an jeder Ecke stolpert man über welche und gefühlt bekommt man rund um die Uhr etwas zu essen. Vor allem am Abend sind ganze Straßenzüge voll mit Locals, die sich bei einem gemeinsamen Abendessen treffen und den Tag ausklingen lassen. Zudem sind die Gerichte für europäische Verhältnisse meist unglaublich günstig und bereits für 40 Baht (1€) kann man schon eine Mahlzeit bekommen.

Ein legendäres Dessert – Mango Sticky Rice

Typische Streetfood-Gerichte sind verschiedene Nudelarten mit Gemüse und/ oder Fleisch, Reis aus dem Wok, Nudelsuppen, Reis mit Curry-Variationen und auch Fisch sowie Meeresfrüchte kommen häufig in den Gerichten vor. Die Thai-Küche ist in erster Linie meist scharf, da viel mit Chili gewürzt wird.

Kleiner Barbecue-Stand

Beispiele für Street Food Hotspots in Bangkok:

  • Ganz in der Nähe der touristischen Khao San Road im Banglamphu und Sam Sen Viertel findet man eine vielfältige Auswahl an authentischen Thai-Streetfood. 
  • Pratunam ist Bangkoks zentrales Marktviertel. In den kleinen Seitengassen findet man rund um die Phetchaburi Soi 19 sowie nahe dem Kanalpier Pratunam viele kleine Garküchen. Auch der Pratunam Nightmarket ist ein wahres Streetfood-Paradies.
  • Beim Victory Monument zentrieren sich rund um den Verkehrknotenpunkt Unmengen an Garküchen. Zudem findet man hier die kleine Gasse mit dem Namen „Boat Noodle Alley“, wo man für einen sehr günstigen Preis mehrere kleine Schüsseln vertilgen kann. 
  • In Chinatown rund um die Yaorawat Road findet man vor allem in den Abendstunden eine bunte Vielfalt an Garküchen. Ein authentisches Chinatown Essenserlebnis findet man in der Saphan Luang Gegend jenseits der Hauptbahnhofes.
  • Des weiteren findet man natürlich auf den Nachtmärkten immer eine breite Auswahl an Streetfood.

Ein Durian-Stand (Stinkfrucht)

Auch die exotischen Früchte und die daraus hergestellten Shakes sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Die unglaubliche Auswahl an Tropenfrüchte kommt meistens aus der Region und wird daher reif geerntet, was man natürlich auch schmeckt. Neben uns bekannten Obstsorten wie Ananas, Papaya, Bananen, Mangos, Passionfruits, Drachenfrucht oder Kokosnüsse gibt es natürlich auch viele, uns unbekannte Sorten. Longan, Durian, Jackfruit, Mangostane, Rambutan oder Zimtapfel sind da nur einige Beispiele. 

6. Durch China Town schlendern

Chinatown muss man gesehen haben! Eine für uns einfache und stressfreie Variante, um in den Stadtteil zu gelangen, ist die Fähre. Mit dem Expressboot geht es entspannt über den Chao Phraya River bis zum Anleger Ratchawong. Von hier aus sind es noch etwa 500m zu Fuß. Alternativ kann man mit der Metro bis zur Station Wat Mangkon fahren und ist direkt da.

Unterwegs in den engen Gassen

In Chinatown angekommen schoben wir uns mit zahlreichen anderen Besuchern durch enge, wuselige Gassen. Zwischen den vielen Menschen quetschten sich in regelmäßigen Abständen noch Roller oder sogar Autos hindurch. Die Läden und Stände waren vollgestopft mit massenweise glitzrigem, buntem Krimskrams. Da es Dezember war, gab es überall kitschige Weihnachtsdeko. Es war eine pure Reizüberflutung. Man konnte sich endlos durch die Gassen treiben lassen, doch irgendwann schien sich alles einfach nur noch zu wiederholen.

Ein typischer Laden in Chinatown

Rund um die berühmte Yaorawat Road mit ihren unzähligen Neonschilder in chinesischer Langform kommt man sich vor, wie in einer anderen Welt. Hier gibt es weitere interessante Geschäfte wie etwa Apotheken mit traditioneller chinesischer Medizin oder Juweliere, die voll mit Goldschmuck und feilschenden Chinesen waren.

In der Yaorawat Road in Chinatown

Am Abend kommen die vielen Schilder und die Leuchtreklamen mit den chinesischen Schriftzeichen noch besser zur Geltung. Überall brutzelt, kocht und duftet es aus den Garküchen. Die Menschen kommen zusammen und essen gemeinsam auf kleinen Plastikhockern zu Abend. Es ist sehr laut und lebhaft auf den Straßen.

7. Den Golden Mount und Wat Saket besichtigen

Der buddhistische Tempel Wat Saket – der Tempel des goldenen Berges, befindet sich im Osten der Altstadt auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel – dem Golden Mount. Es führt eine Treppe mit 318 Stufen entlang von Bäumen, kleinen Wasserfällen und Heiligenfiguren hinauf zum Tempel mit einem goldenen Chedi, von wo aus man einen wunderbaren 360-Grad Panorama-Blick auf die Altstadt und die Skyline hat. Der Ort ist weniger touristisch als andere Tempel, sodass wir die Ruhe genießen konnten. Wir verbrachten hier ein wenig Zeit und ließen die Umgebung auf uns wirken.

Wat Saket und die goldene Chedi

Zum Golden Mount gelangt man entweder mit dem Kanalboot bis zum Panfa Leelard Pier (500m) oder mit der Metro Station Sam Yot, (1,2km). Geöffnet ist der Tempel täglich von 7 bis 19 Uhr und der Eintritt kostet 50 Baht (2023).

Ausblick vom Golden Mount

8. Wat Arun besuchen

Wat Arun, der Tempel der Morgenröte, befindet sich direkt am westlichen Ufer des Chao Phraya Flusses. Der buddhistische Königstempel fällt besonders durch sein markantes Erscheinungsbild auf. Von der Architektur her ähnelt der Tempel dem Khmer-Stil der Kambodschaner. Der zentrale Prang, wie der Tempelturm genannt wird, misst circa 80m und ist somit Thailands höchster Tempelturm. An den Seiten führen steile Stufen nach oben, von wo aus man einen fantastischen Blick auf den Fluss und den dahinter liegenden Königspalast hat.

Der 80m hohe Prang am Wat Arun

Ganz besonders sind die vielen kleinen Porzellanstücke, die den Tempel verzieren und ihn in der Sonne besonders erstrahlen lassen. Zudem sind eine Vielzahl von Figuren wie die Yaksha-Wächter und die Naga-Schlangen zu erkennen, die den Prang bewachen sollen. Die Besonderheit und Einmaligkeit des Wat Arun machen ihn zum Anziehungspunkt für Touristen. Zu Stoßzeiten kann es hier ganz schön voll werden.

Die Yaksha-Wächter am Wat Arun

Am besten gelangt man zum Wat Arun mit dem Expressboot, steigt beim Pier Tah Tian aus und setzt noch einmal mit der Fähre zum gegenüberliegenden Flussufer über. Die Anlage hat täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet und der Eintritt liegt bei 100 Baht pro Person (2023).

9. Mit einem Khlong durch die Kanäle fahren

In einem Khlong

Eine Fahrt mit einem Khlong – wie die schmalen Boote heißen – durch die Kanäle von Bangkok, ist nicht nur eine tolle Art der Fortbewegung, es ist auch ein ganz besonderes Erlebnis für sich. Denn so bekommt man nochmal eine ganz andere Perspektive auf die Stadt. Die rasante Fahrt in der Innenstadt geht zwischen Häuserwänden und Balkonen durch die schmalen Kanäle. Hier hat man einen Einblick in das alltägliche Leben der Locals und findet spannende Fotomotive.

Blick auf die Häuser am Kanal

Ein praktischer Vorteil einer Fahrt mit dem Kanalboot ist, dass man die Staus auf den Straßen zur Rushhour umgeht und bequem eine Abkürzung nimmt, wenn man z.B. von der Innenstadt ins historische Viertel oder zur Khao San Road möchte.

Warten auf das Khlong

Heute gibt es nur noch zwei Linien der Khlong Boote, die im Zentrum fahren. Das sind die Golden Mount Linie (sechs Stationen) und die NIDA Linie (24 Stationen). Die Boote verkehren etwa aller 20 Minuten. Die Fahrt ist mit maximal 20 Baht sehr preiswert und wird meist direkt im Boot bezahlt. Deshalb immer etwas Kleingeld dabei haben.

10. In einem Stadtpark Ruhe finden

Im Chatuchak-Park

Zwischendurch zog es uns immer wieder in den weitläufigen Chatuchak-Park, um einfach Durchzuatmen und dem stressigen Stadtleben für eine Weile zu entfliehen. In dieser Ruhe-Oase umgeben von Hochhäusern verbrachten wir gerne Zeit und fühlten uns zwischen den einheimischen Tieren sowie Pflanzen sehr wohl. Generell begegnet man in den Grünanlagen und Kanälen von Bangkok gelegentlich dem Waran. Die bei den Touristen beliebten Echsen können ausgewachsen zwei bis drei Meter lang werden. Der Chatuchak-Park befindet sich neben den gleichnamigen berühmten Chatuchak Weekend Market und ganz in der Nähe vom Mochit Bus Terminal.

Eichhörnchen im Park

Ein weiterer sehr bekannter und auch der größte Stadtpark von Bangkok ist der zentrale Lumphini Park. Auf dem weitläufigen Gelände wurden eine Seenlandschaft sowie Kanäle angelegt. Vor allem für Sporttreibende und Erholungssuchende bietet der Park eine Menge Möglichkeiten. In den Morgenstunden und den frühen Abendstunden ist er der Treffpunkt für Jogger. Es gibt einen 2,5km langen Trimm-Dich-Pfad, wo man kostenlos an Geräten Sport treiben kann. Zudem sind viele Sportfelder sowie Spielplätze vorhanden und man kann Tretboote ausleihen.

Seerosen, Sonnenblumen und die Skyline

Jeden Abend gibt es unter lauter Musik eine kostenlose, angeleitete Aerobic-Tanzstunde, zu der man sich unter die zahlreichen Teilnehmenden hinzu gesellen kann. 

Aerobic-Tanzstunde im Park

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